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Muss etwas perfekt sein, um es lieben zu können?...

05.10.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während sich im ersten Teil von „Verträumt“ die Geschichte mit einem Alkoholproblem der Protagonistin Cathy Hart befasst und diese mit dem Ende des Buches fertig erzählt wird, suchte ich im Anschluss nach einem neuen, dehnbarem Thema. Denn für mich war klar, dass ich einen weiteren Teil von Verträumt verfassen möchte – zu stark gefiel mir die Idee und die Struktur, sowie das Switchen von Traumwelt und Realität. Aber es musste etwas Neues her.

 

Cathys Suche nach ihrem Sohn wurde mit dem 16. Kapitel meines ersten Buches beendet. Aber ihre Seele musste im nächsten Teil wiederzufinden sein. Also warum nicht ein Thema mit einer Person beginnen, die ihr nahe stand? Wie zum Beispiel ihre Tochter Sandy – nur eben viele Jahre später.

 

Nun, jetzt blieb immer noch die Frage, mit welchen Steinen ich das Leben der neuen Protagonistin bewerfe. Wieder musste es etwas sein, was nicht alltäglich ist – was nicht laut auf der Straße hinausposaunt wird. Woraufhin ich mir selbst die Gedanken machte, wovor ich in diesem Leben, das ich gerade genieße, am meisten Angst habe? Welche Gedanken plagen mich, wenn ich nicht gerade an mein Buch denke? Welche Angst schleicht sich in meinen Kopf, bevor ich einschlafe? Und dann kam mir die Sorge – die ich privat hege – die wohl alle Eltern auf Erden befürchten. Wird mein Kind, das gerade im Bauch der Liebenden heranwächst, gesund zur Welt kommen? Und wenn nicht, wie kann ich damit umgehen? Inwieweit würde sich das Leben ändern? Könnte ich damit überhaupt umgehen? Welche Krankheit könnte es umfassen – wie beeinträchtigt wird mein Ungeborenes sein? Alles Gedanken, die einem nicht gerade ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

 

Und somit stand mein neues Thema für „Verträumt 2“ fest. Der Umgang mit einem beeinträchtigten Kind. Muss etwas perfekt sein, um es lieben zu können? Natürlich stehen wir hier am Anfang eines Buches, wo sich nicht nach dreimal blättern der Klappentext auf der Rückseite des Buches erweist. Wir stehen hier am Anfang einer Geschichte, die mit viel Leid, Ängsten und Liebe bestückt ist. Es war eine Herausforderung für mich „Verträumt 2“ mit neuen – heiklen – und durchaus boshaften Zügen zu verwirklichen, zu durchforsten und diese Zeilen mitzuerleben. Ich will mit Vorsicht behaupten, wer Cathy Hart im ersten Teil keinen Hauch Sympathie – kein kleines bisschen Verständnis – entgegen bringen konnte, darf sich die Tochter Sandy, als Protagonistin im zweiten Buch, nicht zu Herzen nehmen. Dabei will ich die Leser gutheißen, die nicht beim ersten Konflikt im Buch am liebsten die Seiten herausreißen wollen. Denn niemand wird böse geboren und niemand reagiert in meinen Geschichten mit Absicht nachlässig. Weiß man die Handlung zu schätzen und zu verstehen, so erkennt man die Liebe, die sich hinter den Sätzen herauskristallisiert. Denn auch im realen Leben erstrahlt nicht alles kunterbunt.

 

 

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